Motorradanhänger und Motorradzubehör
Für immer mehr Biker stellt
sich gerade in den Urlaubsmonaten die Frage wie sie ihr oder gleich
mehrere Bikes geeignet transportieren können. Die normale Fahrt
ist spätestens bei einer größeren beziehungsweise
zeitlich längeren Strecke oder gar bei einem Familienurlaub
ausgeschlossen.
Hier bietet sich nun vermehrt der Einsatz eines Motorradanhängers
an, damit man bequem im Auto verreisen, aber trotzdem die eigenen Bikes
dabei haben kann. Für die Lösung des Problems gibt es nun
verschiedene Ansatzmöglichkeiten. Entweder kann man sich einen
Anhänger mieten oder direkt kaufen. Diese Entscheidung ist
einerseites eine finanzielle und andererseits eine situationsbedingte
Frage.
Die durchschnittlichen Mietkosten für einen
gewöhnlichen Motorradanhänger, der maximal zwei
Motorräder transportieren kann, belaufen sich auf 12 - 15 Euro
pro Tag. Diese Kosten variieren natürlich von Anbieter zu
Anbieter und bedarf eines ausgiebigen Vergleichs.
Die andere Variante wäre der direkte Kauf eines Anhängers. Dies wäre empfehlenswert für Leute, die entweder viel verreisen oder oft auf entsprechenden Events verkehren wollen. Typische Anbieter sind hierbei Stema oder Westfalia.
Die Preise für einen Anhänger mit zwei Stellplätzen liegen ungefähr zwischen 1.200 Euro und 2.500 Euro. Für Sonderanfertigungen oder Sonderwünsche steigt der Anschaffungspreis natürlich in die Höhe.
Die Erfindung des Motorrads schreibt man Karl Drais im Jahre 1817 zu – in der Zwischenzeit wurde dieses einspurige Kraftfahrzeug immer weiter entwickelt und erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Das Fahren auf einem solchen Zweirad ist etwas ganz Besonderes, allerdings gibt es auch manche Situationen, in denen auf dieses Fahrgefühl verzichtet werden und nach einer anderen Möglichkeit Ausschau gehalten werden muss, um das Motorrad zu transportieren.
Eine solche Situation ist
beispielsweise eine geplante Motorradtour in einem weit entfernten
Ziel, denn hier sind oftmals lange Fahrten auf der Autobahn nötig,
bis das Ziel erreicht ist – und meistens sind diese auch ein Dorn
im Auge. Noch extremer ist dies bei Motorradrennfahrern, denn diese
müssen ihre Rennmaschinen zu unterschiedlichen Rennstrecken
transportieren. Im schlimmsten Fall muss ein Motorrad in die Werkstatt
– und spätestens dann muss sich der Besitzer mit dem Problem
des Transports auseinandersetzen.
Für derartige Probleme gibt es
jedoch eine Lösung in Form von Motorradanhängern. Solche
Motorradanhänger erlauben den einfachen und trotzdem zugleich
sicheren Transport der wertvollen Maschinen. In der Regel bietet ein
Motorradanhänger Platz für ein oder zwei Motorräder, es
gibt allerdings auch speziell konstruierte Anhänger, auf denen
drei oder noch mehr Maschinen verstaut werden können. Für
Motorradanhänger gibt es verschiedene Anbieter und eine Vielzahl
an unterschiedlichen Modellen.
Deshalb sollten vor einem Kauf die verschiedenen Modelle genauestens miteinander verglichen werden, um das richtige finden zu können. Je nach Ausführung verfügt ein Motorradanhänger über mehr oder weniger Zusatzausrüstung. Ein klassischer Motorradanhänger kann nur für den Transport von Krafträdern eingesetzt werden; entscheidet man sich jedoch beim Kauf für einen Kastenanhänger, so ist die Verwendung nicht ausschließlich auf Motorräder beschränkt.
Für besonders wertvolle
Motorräder gibt es zudem noch die sogenannten Kofferanhänger.
Derartige Anhänger verfügen über einen festen Aufbau,
mit dem die Motorräder geschützt sind. Eine spezielle Form
der Motorradanhänger sind Hochlader. Hier befinden sich die
Räder unter der Plattform. Dadurch wird die Ladefläche nicht
durch die Räder begrenzt. Normalerweise besitzt ein
Motorradanhänger keine Bremse – sollte es sich jedoch um
einen Hänger für den Transport von höheren Lasten
handeln, so kann dieser auch gebremst sein.
